Nach dem starken Auftritt gegen Germania musste der FC34 gegen das Schlusslicht der Gruppenliga hart arbeiten. Ein Elfmeter von Marcel Krabler und der Treffer des kurz zuvor eingewechselten Max Wartenberg sorgten für einen knappen, aber nicht unverdienten 2:1-Heimsieg.
Nach dem erfolgreichen Auftritt gegen Germania am Donnerstag wartete auf unsere Erste die vermeintlich leichtere Aufgabe. Mit Limburg gastierte das aktuelle Schlusslicht der Gruppenliga in Bierstadt. Doch von einem Selbstläufer konnte keine Rede sein.
Der FC34 tat sich zunächst schwer und fand gegen gut aufspielende Gäste nur langsam in die Partie. Nach rund 15 Minuten übernahmen die Bierstadter zunehmend die Kontrolle und erspielten sich die ersten Möglichkeiten.
Ein Pass in die Tiefe brachte schließlich die Führung auf den Weg: Jermaine Giotsitas war durch und konnte im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden. Die Folge: Elfmeter für Bierstadt und die Rote Karte für die Gäste. Marcel Krabler übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:0.
Wer nun allerdings mit einem souveränen Auftritt in Überzahl gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Limburg zog sich weit zurück, machte die Räume eng und der FC34 tat sich schwer, daraus Kapital zu schlagen. Mehrere Möglichkeiten blieben ungenutzt, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Geduldsspiel. Die Erlösung folgte erst in der 81. Minute und Trainer Rene Keutmann bewies dabei ein gutes Händchen. Der kurz zuvor eingewechselte Max Wartenberg war nach einer abgewehrten Ecke zur Stelle und brachte den Nachschuss zum 2:0 im Tor unter.
Die Entscheidung? Noch nicht. Mit einem satten Fernschuss verkürzten die Gäste in der 87. Minute auf 2:1 und sorgten noch einmal für eine hektische Schlussphase. Limburg machte trotz Unterzahl Druck, kam abgesehen von einer Ecke aber zu keiner weiteren zwingenden Möglichkeit.
So brachte der FC34 die knappe Führung über die Zeit. Unter dem Strich steht ein etwas glücklicher, aber keineswegs unverdienter Heimsieg – und drei weitere wichtige Punkte.
Fazit: Mund abputzen, weiterarbeiten und den Blick nach vorne richten. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Tabellenzweiten aus Offheim eine deutlich größere Herausforderung. Dort wird es wieder einen konzentrierten Auftritt über die gesamte Spielzeit brauchen.